Der neue x-bow von KTM zum Kennenlernen
In enger Zusammenarbeit mit dem seit 1994 für KTM tätigen größten österreichischen Design-Büro Kiska entstand im Jahr 2006 die Idee, neben den Motorrädern auch ein Fahrzeug auf den europäischen Markt zu bringen, welches die Formen und die Charakteristik von KTM widerspiegeln sollte und getreu dem Motto „Ready to Race“ eine Mischung aus Sportfahrzeug und Alltagsfahrzeug werden sollte.
Aus den ersten Ideen wurde mit Hilfe des Formel-Fahrzeuge-Herstellers Dallara ein Fahrzeug entwickelt, welches dank modernster Werkstoffe kombiniert mit normaler Großserientechnik dieses Motto von KTM umsetzen sollte. Bei der ersten Vorstellung der Idee und der Entwürfe in Genf 2007 wurde das Konzept bestaunt und bewundert und dank der dadurch entstandenen Nachfrage stand schnell fest das Auto in Serie zu bauen.
Nach weiteren 15 Monaten Entwicklungszeit begann im Sommer 2008 dann der Aufbau einer modernen Produktionsanlage in Graz und kurz darauf wurden im Juni 2008 die ersten Fahrzeuge von KTM gebaut. Um die
enge Verbundenheit in der Entwicklung des X-Bow mit Dallara aufzuzeigen wurden die ersten 100 Fahrzeuge Dallara-Edition getauft und erhielten eine absolute Top-Ausstattung.
Während der Entwicklung begann im Frühjahr 2008 auch der Einstieg in den professionellen Motorsport und die eingesetzten beiden KTM X-Bows konnten von Beginn an sehr gute Ergebnisse erzielen. Die aus dem Motorsport gewonnenen Erfahrungen flossen wiederum direkt in die Entwicklung mit ein, so dass der X-Bow noch vor dem Serienstart permanent weiterentwickelt und optimiert wurde.
Das Fahrzeug besteht hauptsächlich aus Komponenten von Rennfahrzeugen, wie einem Monocoque aus Carbon, Federungs- und Dämpferelemente von WP Suspension – vorne in Pushrod-Anordnung – einem abnehmbaren Lenkrad, einer Brembo-Rennbremsanlage, einer aerodynamischen Komplettverkleidung des Unterbodens mit integriertem Diffusor und einem aufwendigen Design. Jene Großserie verfügt über einen 176 kW (240 PS) starken 2,0-l-Vierzylinder-TFSI-Turbo-Mittelmotor von Audi mit Antrieb auf den Hinterrädern. Der KTM beschleunigt in 3,9 s von 0 bis 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 217 km/h.
Der X-Bow hat weder elektronische Fahrhilfen wie ABS, ASR oder ESP, noch Komfortkomponeten wie Klimaanlage, Radio usw. an Bord, sondern lediglich ein Lenkrad, ein Digitaldisplay, ein manuelles Sechsgang-Getriebe und die auf den Fahrer einstellbare Pedalerie. Überdies besteht keine Pflicht, den Wagen mit Helm zu fahren, da die Höhe der gerade einmal 7 cm hohen Windschutzscheibe ausreicht, um die gesetzliche Helmpflicht auszusetzen, jedoch wird es in eigenem Interesse empfohlen.
Der X-Bow erfüllt alle EU-Richtlinien der neuen Kleinserien-Homologation, um zum Straßenverkehr zugelassen zu werden.


